Rosintech

Rosin Tech: Nasse oder trockene Blüten?

Wenn Du Dir auf YouTube schon das eine oder andere Video zum Thema Dabbing und Extrakte angesehen hast, bist Du bestimmt schon mal über ein Video gestolpert, in welchem zu sehen ist, wie sich ein erfolgloser bzw. unerfahrener Konsument fast in die Luft jagt, weil er die Extraktion mittels Gases nicht richtig durchgeführt hat. Videos dieser Art findet man im Internet leider immer häufiger und das liegt nicht zuletzt daran, dass der Hype um Extrakte immer größer wird und jeder Kräuterliebhaber das „Rauchen“ der besonderen Art einmal ausprobieren möchte. Aber geht das für den eigenen Gebrauch nicht einfacher, ohne Gefahr zu laufen sich und das ganze Haus in die Luft zu sprengen? Ja, das geht. Und die Rede ist vom all umwobenen Rosin, welches immer mehr in den Vordergrund der Dabbing Kultur gerät. In folgendem Artikel sollst Du einen tieferen Einblick in die Herstellung von Rosin bekommen, welcher Dir für die eigene Herstellung eine Stütze sein soll.

Was ist Rosin und warum ist es so beliebt?

Was während der 70er Jahre die vollends reife Blüte einer Pflanze war, ist heute im Jahr 2018 das reine Extrakt der hoch potenten Pflanze. Man hat herausgefunden, dass man noch mehr aus der Pflanze herausholen kann als „nur“ die Blüte oder das eh schon konzentrierte Hasch.

Rosin ist nichts anderes als ein Extrakt, welches Du einfach und unkompliziert selbst machen kannst, vorausgesetzt Du besitzt ein Glätteisen und Backpapier. Dazu später aber mehr. Der Grund, warum Rosin, oder Extrakte allgemein so beliebt sind, liegt ganz einfach daran, dass der Gehalt der verschiedenen Wirkstoffe um ein Vielfaches höher ist, als wenn man die Blüten einfach so vor sich liegen hat.

Beim Rosin liegt der Wirkstoff-Gehalt bei bis zu 80 und im Gegensatz zum BHO-Verfahren ist das Rosin geschmackvoller und völlig frei von Lösungsmitteln.

Die Blüten richtig vorbereiten

Für die Herstellung Deines eigenen Rosin ist es wichtig, dass Deine Blüten nicht ganz trocken sind. So liegt die optimale Feuchtigkeit bei 60-62. Währen die Blüten bei der Herstellung des Rosin zu trocken, kann es passieren, dass das Rosin nicht so aus dem Pflanzenmaterial austreten kann, wie es sollte. Die Trockenheit kann zufolge haben, dass das ausweichende Extrakt von den trockenen Blütenbestandteilen aufgesaugt wird und von dort nicht mehr austreten kann.

Um immer die richtige Feuchtigkeit Deiner Blüten zu gewährleisten, gibt es feuchtigkeitsregulierende Pads, welche Du zusammen mit den Blüten in ein geschlossenes Gefäß gibst. Diese Pads sorgen dafür, dass die Feuchtigkeit Deiner Knospen kontinuierlich bei 62 % liegt.

Die Herstellung – so machst Du es richtig

Wie bereits erwähnt ist die Herstellung von Rosin supereinfach und leicht nachzumachen, vorausgesetzt Du hast die folgenden Dinge parat:

  • Glätteisen
  • Backpapier
  • Pflanzenmaterial
  • Eventuell eine Klemmzwinge und ein noch besseres Resultat zu erzielen.

Die Temperatur des Glätteisens sollte je nach Material zwischen 110° und 160° C liegen. Die Blüten befreist Du jetzt von ihren Stängeln und legst sie dann zwischen ein gefaltetes Blatt Backpapier, wobei kleinere Mengen des Pflanzenmaterials zu besseren Extraktionsergebnissen führen. Das Päckchen mit den Blüten kommt jetzt in das Glätteisen, um dann durch festes Zudrücken, das Rosin aus den Blüten zu pressen. Am besten verwendest Du hierfür eine Klemmzwinge (wenn vorhanden) und lässt diese dann, je nach Menge des Materials, zwischen 5 und 15 Sekunden dort verweilen. Schließe die Klemme aber nicht zu fest…wäre schade um das Glätteisen 😉

Nach Ablauf der Zeit kannst Du alles lösen und das Päckchen mit den Blüten aus dem Glätteisen nehmen. Wenn Du das Päckchen jetzt VORSICHTIG öffnest, siehst Du eine klebrige, harzige Substanz am Rand der gepressten Blüten, welches Du entnehmen und gleich rauchen kannst.

Diese Vorteile hast Du gegenüber BHO

Der wohl ausschlaggebendste Vorteil der Rosin Technik gegenüber des BHO Verfahrens ist, dass das Rosin wirklich von jedem Risikofrei und unkompliziert hergestellt werden kann. Man muss kein großartig erfahrener User sein, um das Rosin aus seinen Blüten zu lösen. Beim BHO ist es allerdings schon so, dass man als Leihe von der Herstellung lieber die Finger lassen sollte. Um BHO sicher und risikofrei herstellen zu können, benötigst Du äußerst kostspielige, geschlossene Systeme, welche die für den Menschen giftigen Dämpfe des Butans zurückhalten, bzw. auffangen.

Ein weiterer Vorteil gegenüber des BHO ist, dass Du das Rosin in kürzester Zeit herstellen kannst, ohne danach noch warten zu müssen. BHO hingegen muss für mehrere Tage stehen, damit es sich vollständig klärt und keine schädlichen Rückstände zurückbleiben.

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