Rosin Tech Extraktion

Rosin Extrakte pressen: Die ideale Temperatur und Dauer

Alle Dinge im Leben haben ihren Preis und das Endergebnis hängt stets davon ab, wie viel Einsatz du in eine Sache steckst. Das gilt ebenso für die Herstellung von Rosin.

Genauer gesagt bedeutet dies, dass das ursprünglich verwendete Material stets der ausschlaggebendste Faktor für die Qualität des fertigen Rosins ist. Abgesehen davon, gibt es aber noch weitere Kniffe und Tricks mit denen du deine Konzentrate auf die nächste Stufe befördern kannst.

Im folgenden Beitrag wollen wir uns deshalb in erster Linie auf die Temperatur und die Pressdauer fokussieren. Diese beiden Dinge spielen nämlich eine wesentliche Rolle beim Rosin pressen.

Auf das Material kommt es an

Rosin lässt sich aus sowohl aus Blüten und Blättern als auch aus bereits konzentriertem Extrakt (z. B Dry Sift) herstellen. Beide Varianten bringen ihre Vor- und Nachteile mit sich, doch vor allem haben sie andere Ansprüche beim Pressen.

Blüten pressen

Beim Pressen von Blüten und anderem Pflanzenmaterial empfehlen wir dir grundsätzlich mit einer Temperatur zwischen 105° und 110° C, für ca. 35 Sekunden zu pressen. Nach vielen verschiedenen Testläufen können wir mit Sicherheit sagen, dass auf diese Weise der meiste Ertrag erreicht wird ohne dabei Terpene zu verbrennen. Abhängig vom Pflanzenmaterial, können eventuell auch niedrigere Temperaturen verwendet werden.

Konzentrat pressen

Sämtliche Extrakte weisen die gleichen Voraussetzungen bezüglich der Temperatur und Dauer des Pressens auf. Wie wir herausgefunden haben, können die besten Ergebnisse mit einer Temperatur von 80° bis 85° C, bei einer Pressdauer von ca. 65 Sekunden, erreicht werden. Dadurch wird der Prozess zwar etwas verlangsamt, doch andererseits auch sichergestellt, dass keine der leckeren Terpene verbrannt werden. Gleichzeitig steigt natürlich auch die Ertragsmenge.

Was sonst noch wichtig ist beim Rosin pressen

Abgesehen von den bereits genannten Dingen, ist es auch wichtig die richtigen Filterbeutel zu verwenden. Bei Blüten reicht ein einziger Filterbag mit einer Maschengröße zwischen 90 und 160 µ aus, da es sich schließlich um relativ grobes Material handelt. Feine Materialen wie Dry Sift oder Kief benötigen dagegen auch feinere Siebe, vorzugsweise mit Maschen von 25 µ.

Des Weiteren empfehlen wir dir, dein Rosin nach dem Pressen direkt in die Gefriertruhe zu legen. Dadurch verhinderst du, dass die Terpene sich abbauen und der Geschmack verloren geht.

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