Infografik Terpene

Infografik: Cannabinoide, Terpene und deren Effekte

Infografik Cannabinoide, Terpene und deren Effekte
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Terpene – Welche gibt es und wie wirken sie?

Seit im letzten Jahrtausend das Endocannabinoid-System entdeckt wurde, hat sich die Cannabis-Forschungswelt besonders auf die cannabinoiden Bestandteile der Pflanze konzentriert: Zuerst THC, dann irgendwann CBD und heute CBG, CBN, … . Cannabinoide bestimmen die Wirkung essentiell – so wirkt THC vor allem Psychoaktiv, appetitssteigernd und krebsbekämpfend, während CBD in Kopf und Muskeln entspannend wirkt, gegen Nervenschmerzen hilft und auch bestimmte Krebsarten besiegen kann. In jüngster Vergangenheit wurde dann eine weitere Gruppe sekundärer Inhaltsstoffe der Cannabis-Pflanze entdeckt: Terpene.

Terpene sind ein weitgesteckter Oberbegriff für geschmacks- und wirkungsstimulierende Inhaltsstoffe von Pflanzen. Sie können jedoch auch synthetisch hergestellt werden. Manche Terpene sind sogar tierischer Herkunft. Bekannt sind Stand jetzt über 8000 Terpene (Kohlenwasserstoffe) und über 30.000 Terpenoide (Kohlenwasserstoffe mit funktionalen Ketten). Mittels chemischer Verfahren lässt sich die Terpen-Zusammensetzung einer Pflanze herausfinden, wobei man mit Hilfe der Ergebnisse Pflanzenarten bestimmen kann. Jede Pflanze ist bekannt für ein gewisses Terpenprofil, bei der Cannabis-Pflanze lassen sich damit sogar Strains bzw. Sorten ermitteln!

Terpene kommen im Gegensatz zu Cannabinoiden wie THC und CBD nicht im zweistelligen Prozentbereich in der Pflanze vor, sondern bewegen sich im Promillebereich. Also gern mal 0,3% eines gewissen Terpens. Terpene sind jedoch so viel wirkungsvoller als die bekannten Cannabinoide, dass sie schon in solch geringer Konzentration eine Wirkung entfalten und auch den Geschmack deutlich manipulieren. Aus diesen beiden Gründen haben es sich vor allem Cannabis-Züchter im Westen der USA zur Aufgabe gemacht, immer größere Mengen Terpene in die Sorten zu züchten. Terpene machen nämlich den Unterschied, ob eine Sorte dich in die Couch drückt, deine Kreativität steigert oder wie ein Kaffeeersatz wirkt. Übrigens sind manche Terpene gleichzeitig auch Cannabinoide, so beispielsweise das entzündungshemmende Beta-Caryophyllen. Cannabinoide können also Terpene sein und Terpene Cannabinoide.

Unterschiedliche Terpene und Cannabinoide können je nach Kombination und Mischverhältnis andere Wirkungen entfalten. Das nennt man auch Entourage-Effekt. Die Kombinationsmöglichkeiten sind mit Blick auf die 30.000 Terpenoide von nur wenigen Taschenrechnern berechenbar. So ist es beispielsweise bei medizinischen CBD-Produkten in Kalifornien immer häufiger der Fall, dass 3% THC mit in die Paste oder Creme gemischt werden, weil sonst einige gewollte Effekte ausbleiben würden.

Die sechs am häufigsten in Cannabis vorkommenden Terpene sind Limonen, Humulen, Pinen, Linalool, Caryophyllen und Myrcen. Eine genauere Betrachtung der Terpene lohnt sich an der Stelle definitiv, da die Unterschiede von Terpen zu Terpen mitunter sehr deutlich sind. Los geht es mit…

…Limonen

Limonen kommt außerhalb der Cannabis-Pflanze vor allem in Schalen von Zitrusfrüchten, Pfefferminz, Rosmarin und Wacholder vor. Das Terpen, welches beispielsweise in OG Kush, Sour Diesel, Tangie oder Super Lemon Haze auftaucht, ruft bemerkenswerte medizinische Effekte hervor:

  • Es wirkt antibakteriell
  • lindert Sodbrennen und Gastroösophageale Refluxkrankheit (Magen)
  • erhöht die Aufnahmefähigkeit unserer Haut, Schleimhäute und Darmwand für andere Terpene
  • wahrscheinlich wirksam bei der Bekämpfung der weitverbreiteten Krebsarten Brust-, Prostata- und Bauchspeicheldrüsenkrebs.

außerdem wirkt es:

  • stimmungserhellend
  • stressreduzierend
  • spannungslösend

Limonen kommt vor allem in sativa-lastigen Sorten vor und kann unter besten Bedingungen bis zu 2 Prozent der Biomasse einer Pflanze ausmachen! Leider kann man sich beim aussähen einer beispielsweisen Super Lemon Haze im Endeffekt nie sicher sein, ob das anvisierte Terpen, in dem Fall Limonen, auch wirklich in den Blüten vorkommt. So stabil sind Sorten leider (noch) nicht, weshalb so mancher Phänotyp einer limonenlastigen Sorte auch gar kein Limonen enthalten kann. Das aber nur am Rande und als kleiner Hinweis zu allen Terpenen und Cannabinoiden. Optimale bzw. gleichbleibende Bedingungen beim Anpflanzen können auf deren Ausprägung jedoch großen Einfluss nehmen.

Limonene entfalten ihr ganzes Potential am besten im Zusammenspiel mit folgenden Terpenen und Cannabinoiden:

  • CBD, CBG, CBN (anti-Krebs)
  • CBG (antidespressiv)
  • Linalool (angstlösend)

Limonen wird übrigens auch gern in Parfüms, Reinigungsmitteln, Lebensmitteln und der Medizin eingesetzt, da es nicht nur gut riecht und ein umwerfendes Aroma abstrahlt, sondern zudem auch sehr verträglich ist, wenn man die geringe Toxizität des Terpens betrachtet.
Limonen verdampft bei 176 Grad

Myrcen

Kommen wir zum Terpen, welches nach einer Untersuchung der Hightimes am häufigsten in Cannabis-Sorten vorkommt. Myrcen kommt in besonders duftenden Pflanzen und Kräutern vor, darunter in der für ihren Myrcengehalt berühmten Mango, in Zitronengras oder Thymian. Auch Mortler’s Liebling, der Hopfen, setzt ganz auf das schmerzlindernde Terpen. Lorbeerblätter, Basilikum und eben auch Cannabis runden die Sammlung myrcenhaltiger Früchte, Blätter und Blüten gebührend ab.

Myrcen wird mit der sedierenden Wirkung couch-lockender Indica-Sorten assoziiert. Es werden immer häufiger Stimmen laut, dass Strains mit mehr als 0,5% Myrcen (5 Promille) die typische Indica-Wirkung hervorrufen. Stellt euch das mal vor: 0,5% der gesamten Biomasse der Blüten, das entspräche bei einem Gramm lediglich 5mg! Aber hey: Von einem 5mg-THC-Edible verspürt man schließlich auch eine Wirkung, und das ist THC, was 100mg-300mg eines Gramm-Buds ausmacht!

Witzig ist immer die „Kiffer-Legende“ von der Mango, die das High nach dem rauchen einer Jazz-Zigarette verstärken soll. Aus allerlei Erfahrungsberichten vergangener Selbstversuche habe ich jedoch erfahren, dass die Mango einen auch nicht höher schickt als hoch. Das liegt allerdings in der Natur von Cannabis und kommt beispielsweise beim Microdosing, also dem niedrig dosierten, stetigen Konsum weniger zum Tragen. Denn gerade bei kleinen Konsumeinheiten spielt Myrcen eine hilfreiche Stärke aus: Myrcen wirkt wie ein Turbolader für Cannabinoide, indem das Terpen die Zeit derer zum Überwinden der Blut-Hirnschranke verkürzt. Das steigert die Wirkung und lässt die kleine Dosis wie eine große aussehen. Myrcen wirkt:

  • entzündungshemmend
  • schmerzlindernd
  • antibiotisch
  • beruhigend
  • antimutagen (hemmt Mutationen, verringert somit auch die Ausbreitung von Krebsgeschwüren)

Myrcen kommt entgegen der indica-exklusiven Vermutung auch in Hybriden und Sativas vor. Klar, immerhin kommt Myrcen im Vergleich zu anderen Terpenen am häufigsten von allen in Strains vor. So findet man Myrcen in der ziemlich reinen Sativa Green Crack, die in den USA eine schöne Standard-Sativa ist. Auch Humboldt-Seeds Kassenschlager Blue Dream enthält jede Menge Myrcen, ebenso die klassischste aller Inidicas: Die Northern Lights. Ebenso charakteristisch für hohen Indica-Gehalt: Himalayan Gold, Pure Kush und White Widow.

Für ein optimales Zusammenspiel medizinischer Effekte lohnt es sich, Sorten zu konsumieren, die neben Myrcen auch die folgenden Cannabinoide und Terpene beinhalten:

  • CBD, THC (schmerzstillend)
  • CBN, THC (sedierend, beruhigend)
  • CBD, CBG (hemmt die Mutation von Krebszellen)
  • Nerolidol (sedierend)

Myrcen verdampft bei 167 °C

α-Pinen,

Jeder, der schon mal durch die kalifornischen Redwoods oder den Yosemite-Nationalpark gestreift ist, kennt den unheimlich intensiven Geruch des nadligen Terpens. Er liegt mit einer gewissen Schwere in der Luft, bleibt dabei jedoch angenehm süß mit einem Hauch Schärfe. Einfach Pinie, der Duft steht für sich. Man kann ihn natürlich auch hier in Europa an vielen Orten genießen, zum Beispiel auf Korsika, in Spanien, Frankreich und überall sonst, wo maritimes bis subtropisches Klima herrscht.

Abseits von Cannabis findet sich natürlich auch das Terpen Pinen in anderen Pflanzen wieder. An der Stelle wären Koniferen, Orangenschalen, Piniennadeln, Rosmarin, Dill, Basilikum und Petersilie zu nennen. Oder auch Terpentinöl, welches aus bis zu 60% α-Pinen besteht. Interessant ist, dass es je nach Anordnung der Elemente des α-Pinen-Moleküls unterschiedliche α-Pinene gibt: Eine Variante kommt vorwiegend auf dem amerikanischen Kontinent vor ((+)-α-Pinen), die andere vorwiegend in Europa (–)-α-Pinen.

Pinen dient genauso wie das psychoaktive THC als Abwehrmechanismus gegen natürliche Feinde und befindet sich ebenso wie THC in den Trichomen bzw. Harzköpfen der Blüte. Pinen wirkt:

  • entzündungshemmend
  • erweitert die Bronchien (hilfreich bei Asthmaproblemen)
  • hilft gegen THC-bedingten (Kurzzeit-) Gedächtnisverlust
  • Erhöht die eigene Aufmerksamkeit

Besonders repräsentativ für pinenhaltige Sorten sei laut Leafly.com die Sorte Jack Herer, welche nach dem gleichnamigen Legalisierungsaktivisten benannt wurde. Sie mache gute Laune, verbessere die Konzentration und den Fokus und steigere die Kreativität. Doch auch die Blue Dream, welche ja vorwiegend für ihre Blaubeernoten bekannt ist, weißt einen respektablen Pinen-Anteil auf! Bei Leafly.com sind die Wirkungen von Jack Herer und Blue Dream auch fast Identisch charakterisiert, daran hat das Pinen sicherlich auch eine nicht ganz unbedeutende Aktie. Neben diesen Klassikern kommt Pinen außerdem noch in Super Silver Haze, Arjan’s Haze oder auch Trainwreck vor.

Die Effekte von Pinen kommen besonders gut in Sorten zur Geltung, die zudem die folgenden Cannabinoide und Terpene beinhalten:

  • CBD (entzündungshemmend)
  • THC (erweitert die Bronchien, hilfreich gegen Asthma)
  • CBD (verbessert die Leistung des THC-bedingt schlechter laufenden [kurzzeit-]Gedächtnisses)
  • CBN, CBG (Antibakteriell)

α-Pinen verdampft bei 155 °C

Humulen (α-Caryophyllen)

Humulen wird durch erdig-holzige Duftnoten charakterisiert. Da kommt sofort die Assoziation zu OG Kush auf oder auch White Widow. Ein klassischer Cannabis-Geschmack, der sicherlich nicht jedermanns Sache ist, nicht umsonst konzentrieren sich amerikanische Züchter besonders auf fruchtige Genetiken oder versüßen ehemalig erdige Sorten zu einer Wedding Cake oder Girl Scout Cookies.

In Europa sind Cannabis-Strains mit dem holzig-erdigen und oft auch kräutrig-scharfen Geschmack vergleichsweise beliebt. White Widow, Sour Diesel, Girl Scout Cookies oder Skywalker OG: Die ersten drei Sorten findet man in vielen holländischen Coffeeshops.

Bei Humulen fällt wieder die Familienbande zwischen Hanf und Hopfen auf, denn es kommt in beiden Pflanzen gleichermaßen vor. Außerdem findet man Humulen in Basilikum, Koriander, Nelken, Ingwer, Ginseng, Salbei, Pfefferminze und Basilikum wieder. Humulen wirkt:

  • Appetitsreduzierend
  • Entzündungshemmend
  • Antibakteriell
  • Schmerzlindernd

Außerdem wird Humulen als natürliches Insektizid verwendet.

Als weitere Humulen-reiche Sorten sind Greenhouse Cheese, Super Lemon Haze & Headband zu nennen. Alles Sorten, die auch hohe THC-Werte erreichen können!

Besonders intensive Synergie-Effekte ohne „Überschreiben“ wichtiger Effekte von Humulen lassen sich erreichen, wenn man Cannabis-Sorten mit folgenden Cannabinoiden und Terpenen konsumiert:

  • CBC, CBG (verdrängt Pilze)
  • THC (Blutgeringungshemmer/ hilft gegen Verklumpen des Blutes)
  • THCa, CBGa (können ebenso als Insektizid eingesetzt werden)

Humulen verdampft bei 197 °C

Linalool

Ein sehr intensives Terpen – man denke an unendliche Lavendelfelder in der französischen Provence! Ein Duft, den die meisten mit positiven Assoziationen verbinden. Der unverkennbare, frisch-würzige Geschmack von Lavendel steht für sich und macht sich täglich nicht nur in vielen deutschen Wohnzimmern als ätherisches Öl in Duftlampen breit. Auch durch die ein oder andere Jazz-Zigarette werden viele Räume in diesen Stunden mit dem betörenden Terpen aromatisiert. Denn Linalool kommt nicht nur in Lavendel, Zitronen, Lorbeer, Rosenholz und Birke vor, sondern auch in Skywalker OG, Headband, Lavender und Chem dogg.

Linalool als eines der mindervertretenen Terpene über alle Cannabis-Sorten betrachtet weißt vor allem ein hohes medizinisches Potential auf. Für den Freizeitkonsumenten sei gesagt, dass Linalool vor allem entspannend wirkt. Dabei verwundert es kaum, dass vorrangig Indica-Sorten vergleichsweise hohe Linalool-Werte besitzen. Bei medizinischer Indikation erwartet man von Linalool folgende Effekte:

  • Man schläft besser ein
  • stresslösend
  • antidepressiv
  • angstlösend
  • schmerzlindernd
  • krampflösend
  • beruhigend

Linalool, welches vor allem dem Lavendel seinen charakteristischen Duft verleiht, kommt in vergleichsweise vielen Pflanzen vor. So muss man gar nicht unbedingt auf Cannabis setzen, sondern kann auch Koriander, Muskat, Hopfen, Ingwer, Bohnenkraut, Zimt, Basilikum, Majoran, Thymian, Oregano, schwarzen Pfeffer und viele weitere Gewürzpflanzen konsumieren, um von den vielen wertvollen Effekten von Linalool zu profitieren.

Besonders intensive Synergie-Effekte ohne „Überschreiben“ besonderer Effekte von Linalool lassen sich erreichen, wenn man Cannabis-Sorten mit folgenden Cannabinoiden und Terpenen konsumiert:

  • CBG (ebenfalls angstlösend)
  • CBN, THC (sedierend)
  • CBD (schmerzlindernd)
  • Limonen (angstlösend)

Linalool verdampft bei 197 °C

β-Caryophyllen – das „Haze-Terpen“
β-Caryophyllen unterscheidet sich deutlicher von Humulen/ α-Caryophyllen, als die ziemlich ähnlichen Bezeichnungen auf den ersten Blick vermuten lassen. Im Gegensatz zum erdigen Bruder kommen bei β-Caryophyllen noch süße, würzige, scharfe und Nelken-Duftnoten zur erdigen Basis hinzu. β-Caryophyllen ist auch ein Cannabinoid, welches zum Beispiel die vorrangig durch CBD angesprochenen CB2-Rezeptoren unseres Endocannabinoid-Systems besetzt. Dass β-Caryophyllen als Cannabinoid wirkt, verdankt das Molekül seinem vergleichsweise komplexen Bau.

β-Caryophyllene kommen neben der Cannabis-Pflanze besonders häufig in schwarzem Kümmel, Nelken, Hopfen, Basilikum, Oregano, schwarzem Pfeffer, westafrikanischem Pfeffer, Lavendel oder dem entgiftenden Copaiba-Öl vor. Bei Betrachtung dieser breiten Palette wird deutlich, welch komplexes Terpen β-Caryophyllen ist. Denn es kommt in all diesen unterschiedlichen Pflanzen und Gewürzen vor, entfaltet sich aber je nachdem, welche Terpene und Duftnoten sonst noch enthalten sind, unterschiedlich.

β-Caryophyllen schmeckt in Cannabis oft sehr scharf, teilweise sogar deftig. Auch Zitrusnoten prägen Sorten, die β-Caryophyllen enthalten. β-Caryophyllen kommt nach einer Untersuchung aus Washington State in Indicas, Sativas und Hybriden gleichermaßen vor und erreicht beim Großteil der untersuchten Strains ca. 0,3 Prozent an der Biomasse, selten werden auch Werte um 1 Prozent erreicht.

Eine Sorte, die einen besonders hohen Anteil β-Caryophyllen enthält, ist die Sorte Death Star. Sie enthält bei Untersuchung aller ausgebildeten Terpene 56% Prozent β-Caryophyllen! Der prädestinierte Sativa-Gegenspieler der Death-Star-Indica ist die Sorte Candyland. Doch auch ausgewogene Hybride wie Girl Scout Cookies, GG4 oder White Widow stehen für hohe β-Caryophyllen-Werte. Das Terpen verleiht außerdem vielen Haze-Genetiken den typischen süß-scharfen, beinahe beißenden Geruch.

Das enorme medizinische Potential von β-Caryophyllen ergibt sich aus der Funktion als Cannabinoid. Indem β-Caryophyllen CB2-Rezeptoren besetzt, werden verstärkt Maßnahmen des Immunsystems aktiviert. CB2-Rezeptoren befinden sich im gesamten Gewebe und haben die spezielle Fähigkeit, ihre Zahl im Gehirn nach Verletzungen oder bei Krankheit zu erhöhen. Innere Entzündungen kann so schneller Einhalt geboten werden und das Risiko eines Gehirn-Schadens ist reduziert. Zudem fällt der wahrgenommene Schmerz bei besetzten CB2-Rezeptoren niedriger aus. Des Weiteren wirkt β-Caryophyllen:

  • Schmerzlindernd
  • Blutverdünnend/ wirkt Klumpen entgegen
  • Verhindert (epileptische) Anfälle bzw. mindert ihr Auftreten
  • Entzündungshemmend
  • Kann erforderliche Morphium-Dosen senken
  • Beugt vielen Krankheiten durch verstärkte Immunaktivität vor
  • Beugt wahrscheinlich Alzheimer vor, da auf Entzündungen im Gehirn und daraus resultierender Ablagerungen assoziiert wird, wogegen β-Caryophyllen vorbeugt.

β-Caryophyllen verdampft bei 176 °C

 

Dieser Artikel wurde verfasst von Lorenz Minks, mehr über Terpene und Cannabinoide könnt ihr auf cannabis-rausch.de lesen

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