Cold Dabbing – was es ist und wie es geht

Je beliebter das Thema mit dem Dabbing wird, desto ausgefuchster werden auch die Methoden, um die Dabs zu verdampfen. Ein neuer Trend nennt sich jetzt Cold Dabbing, ist aber auch unter den Namen cold-start dab oder reverse dab bekannt. Was aber genau hat es damit auf sich und vor allem wie soll das Ganze funktionieren?

Was ist ein Cold Dab?

Wie der Name bereits verlauten lässt, ist der Cold Dab ein kalter Dab. Klingt komisch, ist aber so. Eine schonendere Methode, um Deine Dabs zu verdampfen, gibt es wohl kaum. Die Temperatur bei einem Cold Dab ist bei Weitem nicht so hoch wie bei einem normalen Dab, wodurch es unmöglich ist, die wichtigen Inhaltsstoffe, wie beispielsweise die Terpene zu beschädigen. Im Gegenteil, auf diesem Weg wird der Dab so schonend verdampft, dass es zu einem unvergleichlichem, kraftvollen Geschmackserlebnis kommt. Nicht umsonst ist diese Methode des Verdampfens dermaßen beliebt.

Der Name reverse dab kommt daher, dass man den Erwärmungsprozess gewissermaßen umkehrt, indem der Dab bereits vor dem Erhitzen im Banger platziert wird. Das erfordert bei manchen Sorten ein wenig Fingerspitzengefühl, ist aber durchaus machbar.

Diese Vorteile bringt Dir der Cold Dab

Gegenüber dem herkömmlichen Dabbing, bringt Dir der Cold Dab einige Vorteile, welche das Dabbing zu einem noch besseren Erlebnis machen. Einer der größten Vorteile ist wohl, dass Du Dir beim Cold Dab einiges an Zeit sparst. Denn im Gegensatz zu einem normalen Dab, welcher in der Regel um die 90 bis 100 Sekunden voraussetzt, ist ein Cold Dab bereits nach 10 Sekunden bereit zum Inhalieren.

Ein weiterer Vorteil der Cold Dab Technik ist der Schutz des Bangers, denn dieser wird keiner enorm hohen Hitze ausgesetzt, was verhindert, dass der Banger nach einer gewissen Zeit porös wird oder aufgrund eines Hitzeschocks bricht/springt.

Natürlich spielt aber, wie bereits erwähnt, auch der Geschmack eine essenzielle Rolle, wenn es um einen Cold Dab geht. Terpene verkochen sich bei unterschiedlichen Temperaturen. Bei einem heißem Dab ist es aber erwiesenen Maßen so, dass ein Großteil der geschmacksausmachenden Stoffe verkocht, wodurch der Geschmack des Dampfes beeinträchtigt wird.

Und so funktioniert der Cold Dab

Anders als bei herkömmlichen Methoden gibst Du für einen Cold Dab das Pflanzenmaterial in Deinen Banger, bevor Du diesen erhitzt. Je nach Banger Model legst Du auch direkt die Carb Cap mit darauf. Wenn dies nicht möglich ist, ohne dass sie herunterfällt, wartest Du bis nach dem Erhitzen. Allerdings musst Du mit dem Platzieren dann schnell sein, damit nicht so viel des Dampfes verloren geht.

Beim Erhitzten des Bangers ist darauf zu achten, dass Du nur den Boden des Bangers erhitzt und das auch nur für 4-8 Sekunden, bis der Dab anfängt zu schmelzen. Jetzt kannst Du an Deiner Öl-Bong ziehen, während Du den Luftstrom mithilfe der Carb Cap regulierst. Der entstehende Dampf ist äußerst weich und kratzt, wenn alles richtig gemacht wurde, kaum bis gar nicht.

Nach dem Hit solltest Du Deinen Banger direkt mithilfe eines Wattestäbchens auswischen, damit sich die Rückstände nicht festsetzen.

Fazit zum Cold-Dabbing

Der Cold Dab scheint wirklich eine coole Methode zu sein, die eigenen Dabs schonend aber schnell zu verdampfen. Der Geschmack ist unvergleichlich intensiv, wobei alle wichtigen Inhaltsstoffe im Dab enthalten bleiben. Wer sich beim Dabbing allerdings gerne ein wenig Zeit lässt, um daraus eine Art Ritual zu machen, für den eignet sich die Methode eher nicht. Lange Zeit bleibt nämlich nicht, zwischen dem Erhitzen und dem Abkühlen des Bangers. Aber allein des Geschmackes wegen sollte jeder Dabber den Cold Dab zumindest einmal ausprobiert haben.

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